
Frauen in der Wissenschaft
„Frauen in der Wissenschaft ziehen mehr Frauen in der Wissenschaft an“
Interview-Reihe: Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft und Internationaler Frauentag
Der 11. Februar ist der Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft. Er ist den bahnbrechenden Errungenschaften aktueller und historischer Forscherinnen gewidmet. Der Tag mahnt aber auch, dass die Geschlechterunterschiede in den Bereichen der Naturwissenschaften, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik (STEM) auf der ganzen Welt weiter anhalten. Der 8. März ist der Internationale Frauentag, an dem weltweit auf Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht wird
Über die Bedeutung von Vorbilder
Vorbilder spielen eine entscheidende Rolle bei der Inspiration der nächsten Generation. Die Geschichten und Hintergründe von Wissenschaftlerinnen die in ihren jeweiligen Feldern führend sind, dienen als wichtige Motivation für junge Mädchen. Anlässlich des Internationalen Tages der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft 2024 möchten wir einige dieser fantastischen Frauen vorstellen, die auch unsere Mitarbeiterinnen sind. Wir glauben fest an die Kraft von Vorbildern und wissen, dass die Sichtbarkeit erfolgreicher Frauen in der Wissenschaft mehr Mädchen und Frauen dazu ermutigen wird, eine wissenschaftliche Karriere anzustreben.
Lesen Sie hier die Geschichten unsere Forscherinnen. Wir haben in kurzen Interviews ihre Wege in die Wissenschaft dokumentiert, was ihre Leidenschaft für die Arbeit in diesem Feld begründet und an was die derzeit in unseren Laboren forschen.
Schon gewusst?
- Frauen erhalten typischerweise kleinere Forschungszuschüsse als ihre männlichen Kollegen, und obwohl sie 33,3% aller Forscher ausmachen; Nur 12% der Mitglieder nationaler Wissenschaftsakademien sindFrauen. (UN)
- Forscherinnen neigen dazu, kürzere und weniger gut bezahlte Karrieren zu haben. Ihre Arbeit ist in hochrangigen Zeitschriften unterrepräsentiert, und sie werden oft bei Beförderungen übergangen. (UN)
- Der Matilda-Effekt bezieht sich auf die systematische Leugnung der Beiträge von Wissenschaftlerinnen in der Forschung und die Aneignung ihrer Arbeit durch männliche Kollegen. Ein Beispiel sind die Forschungsergebnisse von Rosalind Franklin (1920-1958) zur Aufklärung der Struktur der DNA-Doppelhelix. Drei ihrer Kollegen verwendeten ihre Ergebnisse ohne zu fragen, erhielten 1962 den Nobelpreis und erwähnten ihre verstorbene Kollegin überhaupt nicht. (MPG)
- Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich ein Selbstverpflichtung gegeben: Die Gesellschaft nutzt Geschlechterquoten, um den Anteil von Frauen in Führungspositionen auf drei verschiedenen Gehaltsebenen zu erhöhen. Diese Quoten geben das Verhältnis an, in dem freie Stellen mit Frauen besetzt werden sollen. Darüber hinaus soll bis Ende 2030 in jedem Max-Planck-Institut mindestens eine weibliche Direktorin beschäftigt sein. (MPG)